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Femto-LASIK

Synonyme:
Laser-LASIK, sanfte LASIK


Warum Femto-LASIK?

Bei der modernen Femto-LASIK ersetzt der Femtosekundenlaser das Mikrokeratom und ermöglicht somit erstmals, die LASIK Behandlung komplett ohne den Einsatz mechanischer Geräte durchzuführen – daher auch der Begriff "Laser-LASIK" oder "sanfte LASIK".

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 Schematische Darstellung der Femto-LASIK


Ablauf der Femto-LASIK Operation

Zunächst wird ein Fixationsring auf das Auge gesetzt. Darauf wird ein Kontaktglas platziert, über welches die Laserstrahlen des Femtosekundenlaser computergesteuert in einer vorberechneten Tiefe der Hornhaut fokussiert werden.

Femto-LASIK      Femto-LASIK    Arbeitsweise des Femtosekundenlaser

Die Hornhautlamelle entsteht, indem viele tausend Laserpulse in einer Ebene aneinander gereiht werden. Über das Operationsmikroskop und einen Monitor kann der Operateur den Fortschritt des Laserschnittes exakt mitverfolgen.

Femto-LASIK

Ist die vordere Hornhautlamelle komplett präpariert, wird der Fixationsring entfernt und der Hornhautdeckel mit einem feinen Instrument aufgeklappt.

Femto-LASIK      Femto-LASIK

Wie bei der herkömmlichen LASIK wird jetzt die Fehlsichtigkeit (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung) durch Schleifen der Hornhaut mit dem Excimer Laser korrigiert.

Zum Schluss wird die vordere Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt. Sie saugt sich von selbst fest und verschließt wie ein körpereigenes Pflaster die Hornhaut. In den ersten Stunden tränt und reibt das Auge etwas und das Sehen ist noch verschwommen. Bereits wenige Stunden nach der Femto-LASIK wird dann ein gutes Sehvermögen erreicht, bis zur endgültigen Stabilität dauert es zwei bis drei Monate.


Hohe Präzision, bessere Ergebnisse und mehr Sicherheit

Mit dem Femtosekundenlaser werden homogene, gleichmäßig dicke Hornhautschnitte mit exakt reproduzierbarem Durchmesser erzeugt. Während bei Mikrokeratomen Schwankungen der Lamellendicke von 50 µm die Regel sind, erzeugt der Laserschnitt mit dem Femtosekundenlaser eine völlig homogene Lamelle mit einer Toleranz von lediglich 5 µm. Durch den präziser geschnittenen Flap ist das postoperative Ergebnis der LASIK besser zu berechnen: Die Korrektur der Fehlsichtigkeit wird noch genauer als bei der herkömmlichen LASIK.

Obwohl bereits bei der LASIK mit dem "Mini-Hobel" das Risiko einer Schnittkomplikation sehr gering ist, kann dieses geringe Risiko durch den Einsatz des Femtosekundenlaser weiter verringert werden. Mit dem Femtosekundenlaser können Schnittfehler komplett vermieden werden. Zudem sind Infektionen nach einem Laserschnitt nahezu ausgeschlossen, da keine Keime eingeschleppt werden. Auch Epitheleinwachsungen werden praktisch nicht mehr beobachtet.

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