CustomVue Monovision LASIK: Scharfes Sehen nah und fern mit neuem
Lasik-Verfahren

NEWSLETTER     08/2007 (August 2007)


Die oberste Arzneimittelbehörde der USA, die Food and Drug Administration
(FDA), hat erstmals einem LASIK-Verfahren die Marktzulassung erteilt, mit
welchem in einem Auge die Weitsicht korrigiert werden kann, im anderen Auge
die Nahsicht. Der für diese spezielle Behandlung zugelassene Excimer Laser
ist der "CustomVue Monovision LASIK" Laser des kalifornischen Herstellers
AMO/VISX Inc.

"Die Zulassung des CustomVue Monovision LASIK Augenlasers erweitert damit
das vorhandene Spektrum der operativen Sehfehlerkorrektur für kurzsichtige
Patienten, die Schwierigkeiten haben auf Objekte in der Nähe zu
fokussieren", so Prof. Knorz, Gründer und ärztlicher Leiter des FreeVis
LASIK Zentrums Universitätsklinikum Mannheim. "Im Gegensatz zum
herkömmlichen LASIK-Verfahren wird mit Monovision LASIK bei einigen
Patienten über dem 40. Lebensjahr der Bedarf für eine Lesebrille verringert
werden können."

Die Monovision LASIK läuft genau wie die normale LASIK-Operation ab.
Zunächst präpariert der Hornhautchirurg ein aufklappbares
Hornhautdeckelchen, auch Flap genannt. Dann erfolgt mit dem Excimer-Laser
der von der bestehenden Fehlsichtigkeit abhängige und genau berechnete
Gewebeabtrag im Inneren der Hornhaut. Zum Schluß wird der Flap wie ein
körpereigenes Pflaster über das Hornhautgewebe zurückgelegt.

Das CustomVue Verfahren ist so konzipiert, dass die Kurzsichtigkeit im
dominanten Auge des Patienten vollständig korrigiert wird, im nicht
dominanten Auge dagegen nur zum Teil. Auf diese Weise ist der Patient in der
Lage, das vollständig korrigierte Auge für die Weitsicht zu verwenden, das
nur teilweise korrigierte Auge für die Nahsicht. Nach einer gewissen Zeit
stellt sich das Gehirn auf die Differenz in der Wahrnehmung der beiden Augen
ein.

Potenzielle Kandidaten, die eine Behandlung mit dem CustomVue Monovision
LASIK Verfahren in Erwägung ziehen, sollten vor dem Eingriff mindestens eine
Woche lang Kontaktlinsen tragen, um zu prüfen, ob das Sehen mit einem nur
partiell korrigierten Auge vertragen wird. Nach dem Monovision-Eingriff
können bei einigen Patienten die Augen unter Umständen nicht so
funktionieren wie zuvor, vor allem bei Dämmerlicht oder bei Aufgaben, bei
denen ein sehr scharfes Sehvermögen bzw. eine ausgesprochene Tiefenschärfe
erforderlich ist. Bei einigen Aktivitäten, wie z.B. beim nächtlichen
Autofahren oder beim Lesen sehr kleiner Schrift, benötigen manche Patienten
eine Brille bzw. Kontaktlinsen.

 





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