FreeVis Aktuell
Was gibt es Neues in der refraktiven Chirurgie?
Februar 2010
Das Jahr 2010 wurde von der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) zum “Jahr der LASIK” ernannt: Die LASIK, welche heute das am häufigsten eingesetzte Verfahren zur Korrektur der Kurz- und Weitsichtigkeit mit oder ohne Hornhautverkrümmung darstellt, wurde vor 20 Jahren von dem griechischen Augenarzt Dr. Ioannis Pallikaris eingeführt. Seitdem hat sich das Spektrum der zur Verfügung stehenden Verfahren drastisch erweitert. OPHTHALMO-CHIRURGIE, eine Fachzeitschrift für Augenchirurgen, sprach mit Prof. Dr. Michael C. Knorz, Leiter des FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim, über die jüngsten Neuerungen auf dem Gebiet der operativen Sehfehlerkorrektur.
Die Acrysof Cachet Phakic IOL zur Korrektur der mittleren bis hohen Kurzsichtigkeit
Seit etwa einem Jahr ist eine völlig neuartige Kunstlinse mit der ungewöhnlich langer Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren auf dem Markt: die Acrysof Cachet Phakic IOL. Es handelt sich um eine flexible Vorderkammerlinse, die im Kammerwinkel vor der Regenbogenhaut fixiert wird. Während es bei allen bisher zum Einsatz kommenden kammerwinkelfixierten phaken Linsen zum Endothelzellverlust und einer Pupillenverziehung kam, treten diese nicht bei der neuen Acrysof Cachet Phakic IOL auf.
Die Linse kann über einen winzigen, nur 2,2-mm langen Schnitt implantiert werden. Die Operation dauert nur wenige Minuten und der Patient kann unmittelbar nach dem Eingriff gut sehen. Die AcrySof Cachet ist für die Korrektur der Kurzsichtigkeit von -6 bis -16,5 dpt verfügbar.
- Weitere Informationen zur Acrysof Phakic IOL
- Flash-Animation zum OP-Ablauf
Prof. Knorz war an der klinischen Einführung Acrysof Cachet Phakic IOL beteiligt.
Quelle:
OPHTHALMO-CHIRURGIE 21: 367 - 368 (2009)

