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Die Epi-LASIK
/ LASEK / PRK wird zur Korrektur der Myopie,
des Astigmatismus und der Hyperopie
angewandt.
Ablauf der Operation
Zur Erläuterung stellen wir die PRK der LASEK gegenüber.
Bei der modernsten Form dieser Operation, der Epi-LASIK,
wird das Epithel mit einem computergesteuerten Mikrohobel, dem sog.
Mikrokeratom, in einem Stück von der Unterlage abgelöst und
zur Seite geschoben. Dieser Mikrohobel funktioniert wie bei der LASIK,
verwendet jedoch kein Messer, sondern einen Plastikschieber. Es kann
daher nicht zu einer Verletzung der Hornhaut kommen.
Anwendungsbereich
Epi-LASIK, LASEK und PRK werden im selben Bereich wie die LASIK angewendet.
Unterschiede bezüglich der Ergebnisse bestehen in der Regel nur
in der Dauer des Heilverlaufs: nach LASIK wird ein gutes Sehvermögen
viel schneller erreicht, nach einigen Monaten bestehen aber keine Unterschiede
mehr zwischen den Verfahren. Epi-LASIK bzw. LASEK müssen z.B. bei
relativ dünner Hornhaut angewandt werden, wenn eine LASIK nicht
mehr möglich ist. Wir werden Sie im Rahmen der Erstuntersuchung
beraten, welches Verfahren für Sie optimal ist.
Nachteile und Nebenwirkungen
Nachteile der Epi-LASIK / PRK / LASEK bestehen in der etwas langsameren
Heilung (bis zu einer Woche) im Vergleich zur LASIK oder Femto-LASIK.
In dieser Zeit können auch mäßige Beschwerden auftreten,
Schmerzen sind jedoch ungewöhnlich.
Mögliche Nebenwirkungen umfassen eine nahezu immer vorübergehende
oberflächliche Narbenbildung (Haze). Desweiteren kann es zu einer
teilweisen Rückbildung des Operationserfolges innerhalb der ersten
Wochen und Monate kommen, die zumeist mittels einer Nachoperation problemlos
korrigierbar ist. Letztlich ist insbesondere bei höheren Korrekturen
eine Verschlechterung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht
möglich.
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