Alternativen zur Laseroperation

 
 

Für Patienten mit sehr hohen bis extremen Fehlsichtigkeiten kommt die alleinige Laserbehandlung mittels PRK oder LASIK nicht infrage.

Erfahrene und verantwortungsbewusste Chirurgen raten ab einer Kurzsichtigkeit von mehr als -10 dpt bzw. Weitsichtigkeit ab +3 dpt ab, da der notwendige Gewebeabtrag i.d.R. zu groß und in einer Instabilität der Hornhaut resultieren würde.

Diesen Patienten stehen folgende Alternativen zur Verfügung:

   
       
 

Linsenimplantate (ICL / Intacts, Artisan- oder Verisyse-Linse)

Linsenimplantate und Bioptics sind eine Option für junge Patienten, deren Linse noch elastisch ist und demnach die Fähigkeit zur Akkomodation noch nicht verloren hat (das Sehen in der Nähe ist ohne Lesebrille möglich). Die Patienten erhalten damit die Chance, ihre Abhängigkeit von Brille und Kontaktlinse zu verringern, wobei die Naheinstellungsfähigkeit der körpereigenen Linse erhalten bleibt.

Simulation der Linsenimplantation (mit Auswahl Artisan/Verisyse und ICL)
   
       
 

Bioptics

Dies ist eine Kombination von ICL-Implantation mit anschließender LASIK zur Beseitigung der Restfehlsichtigkeit, z.B. des begleitenden Astigmatismus. Siehe auch Linsenimplantate.

Simulation der Bioptics
   
       
 

Refraktiver Linsenaustausch (RLE)

Die RLE entspricht dem Austausch der körpereigenen Linse gegen eine Kunstlinse. Sie bleibt Patienten vorbehalten, die über 40 Jahre alt und/oder eine Lesebrille benötigen. RLE kommt auch zum Einsatz, wenn bereits eine altersbedingte Linsentrübung (Grauer Star) vorliegt, die über kurz oder lang zum Austausch der körpereigenen Linse gegen eine Kunstlinse führen würde.

Simulation des Refractive Lens Exchange (Linsenaustausch-Operation)

   
       
  Welches Verfahren für Sie am geeignetsten ist, läßt sich erst nach einer umfangreichen Voruntersuchung sagen.