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Die Astigmatische Keratotomie (AK) wird zur Verringerung einer
hochgradigen Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)
ab ca. 3 Dioptrien eingesetzt.
Was versteht man unter Stabsichtigkeit (Hornhautverkrümmung,
Astigmatismus)?
Wie auf der Seite Astigmatismus
/ Hornhautverkrümmung dargestellt, ist im Idealfall die Oberfläche
der Hornhaut gleichmäßig gewölbt wie eine Kugeloberfläche. Bei Hornhautverkrümmung ist diese Wölbung in einer Richtung stärker
als in der anderen, so dass eine Bildverzerrung entsteht. Die Oberfläche
gleicht dann mehr einem Ei oder einem Football als einer Kugel.
Wann wird die Astigmatische Keratotomie eingesetzt?
Die AK ist hervorragend geeignet zur Verminderung der hochgradigen
Hornhautverkrümmung, kann diese aber meist nicht völlig ausgleichen.
Daher findet die AK vor allem Anwendung in Kombination mit einem späteren
zweiten Eingriff, z.B. einer LASIK.
In einem typischen Fall wird durch die AK die Hornhautverkrümmung
vermindert und durch die ca. 3 Monate später durchgeführte LASIK vollständig
korrigiert.
Was geschieht bei der Operation ?
Bei der AK wird in der Achse der stärksten Wölbung mit einem speziellen
Diamantmesser oder einer vorgefertigten Einmalklinge ein bogenförmiger
tiefer Einschnitt (ca. 80% der Hornhautdicke) am Hornhautrand angebracht.
Dadurch kommt es zu einer Entspannung des Hornhautgewebes in dieser
Achse, die Wölbung wird geringer und die Hornhautverkrümmung nimmt ab.
Typischer Verlauf der AK und Heilung nach der Operation
Die astigmatische Keratotomie (AK) wird ambulant durchgeführt.
Vor der Operation erhalten Sie zunächst eine Beruhigungstablette.
Anschließend wird das zu operierende Auge mit Tropfen betäubt,
so dass Sie während der Operation keine Schmerzen haben.
Während der Operation, die nur wenige Minuten dauert, wird Ihre
Auge mit einer Art Ring durch leichten Druck festgehalten. Der Eingriff
ist schmerzfrei.
Nach der Operation wird das Auge mit einem durchsichtigen Verband abgedeckt,
den Sie einige Stunden später wieder entfernen können. Nach
derm Eingriff kann es zu einem leichten Fremdkörpergefühl und leichten
Schmerzen für einige Stunden kommen.
Bereits am Tag nach der Operation ist die Hornhautverkrümmung
geringer. Es dauert jedoch einige Wochen, bis sich das Ergebnis stabilisiert
hat. Meist muss einige Tage nach der Operation eine neue Brille verordnet
werden, da die Hornhautverkrümmung zwar verringert, aber nicht
völlig ausgeglichen wurde. Sie müssen für einige Tage
Augentropfen anwenden und sind in der Regel bereits wenige Tage nach
dem Eingriff mit geeigneter Brillenkorrektur wieder arbeitsfähig.
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