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Am weitesten verbreitet ist die Korrektur mittels einer Brille. Die
Brille hat bei geringer und mittlerer Fehlsichtigkeit praktisch keine
Nachteile, kann jedoch bei höheren Fehlsichtigkeiten nicht immer
das bestmögliche Sehvermögen erreichen.
Kontaktlinsen bieten ebenfalls eine gute Korrektur der Fehlsichtigkeit.
Jedoch kann es nach jahrelangem Tragen oder bei mangelhafter Pflege
der Linsen zu Hornhautentzündungen kommen oder zu einem Einwachsen
von Blutgefäßen in die Hornhaut. Viele Patienten entwickeln
eine Allergie gegen Reinigungsmittel und damit eine Kontaktlinsenunverträglichkeit.
Das Tragen von Brille und Kontaktlinsen ist nicht immer problemlos.
Viele Menschen empfinden ihre Sehhilfen als Behinderung und
fühlen sich im täglichen Leben, in der Freizeit und beim Sport
beeinträchtigt.
Auch kosmetische oder psychische Aspekte können das Wohlbefinden
mindern. Unangenehme Reizungen oder Allergien gegen Reinigungsmittel
können Kontaktlinsenunverträglichkeiten verursachen.
Neben diesen bewährten Methoden
zur Korrektur der Fehlsichtigkeit gibt es einige moderne operative
Verfahren ("refraktiv-chirurgische
Operationen"), die die Fehlsichtigkeit verringern oder ganz
ausgleichen können.
Am häufigsten werden Augenlaser Operationen angewendet.
Das älteste Verfahren ist die
Photorefraktive Keratektomie (PRK). Das von der PRK abgeleitete
und am häufigsten eingesetzte Verfahren ist die Laser
in situ Keratomileusis (LASIK). Die LASIK ist zur Korrektur der
Kurzsichtigkeit (Myopie) bis -10 Dioptrien und der Hornhautverkrümmung
(Astigmatismus) bis 3 Dioptrien wissenschaftlich anerkannt. Sie ist
damit für ca. 90% aller Sehfehler das Verfahren der Wahl.
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Refraktiv-chirurgische
Operationen im Allgemeinen
Operationen
mit dem Excimer Laser
Ablauf
und Indikationen der LASIK |